• Substanz – Verein für suchtbegleitende Hilfe Substanz – Verein für suchtbegleitende Hilfe

    Der Verein Substanz betreibt im Auftrag des Landes Oberösterreich seit dem Jahr 2000 in Linz eine niederschwellige Kontakt- und Anlaufstelle für KonsumentInnen illegalisierter Substanzen. Vorrangiges Ziel seiner Arbeit ist dabei die Vermeidung bzw. Minimierung von psychischen, gesundheitlichen und sozialen Schäden bei DrogenkonsumentInnen.

  • I.K.A. – Interdisziplinäre Kontakt- und Anlaufstelle in Graz I.K.A. – Interdisziplinäre Kontakt- und Anlaufstelle in Graz

    Seit April 2012 trägt die I.K.A. mit ihrem Team aus MedizinerInnen, Pflegekräften, PsychologInnen und SozialarbeiterInnen als niederschwellige Anlaufstelle dazu bei, Versorgungslücken in der Betreuung opiatabhängiger und substituierter Personen im Großraum Graz zu schließen. Neben der Substitutionsbehandlung und der Verbesserung der medizinischen und psychosozialen Grundversorgung nimmt sie sich vor allem auch der Optimierung der Selbstfürsorge und Schadensminimierung, der Begleitung in Richtung Abstinenz und der Einbindung der Angehörigen in den Betreuungsprozess an.


Therapieeinrichtungen in Österreich

Einrichtungen gemäß § 15 Suchtmittelgesetz arbeiten nach den Richtlinien des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen und scheinen nach einem entsprechenden Ansuchen im Bundesgesetzblatt unter den kundgemachten Einrichtungen und Vereinigungen mit Betreuungsangebot für Personen im Hinblick auf Suchtgiftmissbrauch auf. (Einrichtungen gemäß § 15 Suchtmittelgesetz)

In niedrigschwelligen Einrichtungen wird der Zugang zu den Angeboten für die KlientInnen und PatientInnen nicht vom Erreichen bestimmter Ziele bzw. dem Verfolgen eines bestimmten Weges (z. B. Abstinenz) abhängig gemacht. (s.h. Interview mit Dr. Hans Haltmayer)

Hier finden Sie hilfreiche Adressen zu österreichischen Einrichtungen, die sich mit den Themen Drogensucht, Opiatabhängigkeit, Drogenberatung, Substitutions- und Entzugstherapie befassen. Wir sind bemüht, diese Liste ständig zu erweitern und zu aktualisieren.

»Eine Substitutionstherapie sollte über mindestens 2 Jahre erfolgen. Entscheidend ist eine gute therapeutische Beziehung. Außerdem muss versucht werden, das soziale Umfeld in den Griff zu bekommen und zu verbessern, damit die Therapie zu Erfolg führt.«

Dr. Eva Resinger-Kepl, Therapiezentrum Schweizerhaus Hadersdorf, Justizanstalt Josefstadt, Oberärztin Universitätsklinik für Psychiatrie, Wien.