Die Faehre – Ihre kompetente Partnerin in Suchtfragen

DIE FAEHRE ist eine Suchthilfeeinrichtung in Dornbirn, Vorarlberg. Sie wurde 1993 gegründet und bereits 1995 vom Bundesministerium für Gesundheit als öffentlich anerkannte Einrichtung für die Durchführung gesundheitsbezogener Maßnahmen nach § 15 Suchtmittelgesetz bestätigt. Ihr Qualitätsanspruch und ihre geistigen Wurzeln liegen in den Anfängen des Vereins DIALOG, einer der ersten ambulanten Drogenhilfeeinrichtungen in Österreich.

Ziele

DIE FAEHRE will mit ihren Fach- und Dienstleistungen einen qualifizierten Beitrag zur Verringerung der Drogenproblematik in Vorarlberg leisten und vom Drogenproblem betroffene Mitmenschen für die Gemeinschaft wiedergewinnen.

Mitmenschen, die an einem Punkt in ihrem Leben angelangt sind, an dem sie selbst sagen „so kann es nicht mehr weitergehen“, möchte DIE FAEHRE in ihrem Bemühen für ein Leben ohne Sucht unterstützen und sie auf dem Weg der Gesundung begleiten. Für die Einen kann das die Vorbetreuung zu einem stationären Entzug und/oder Kurzzeit- oder Langzeittherapie sowie ambulante Nachbetreuung bedeuten, für die Anderen die psychosoziale begleitende Betreuung und Therapie im Rahmen einer medizinischen Substitutionsbehandlung, einer behördlichen Weisung oder aber auch aus gänzlich intrinsischer Motivation.

Angebot

Der Schwerpunkt der Einrichtung liegt in der ambulanten Therapie und Beratung mit vom Suchtproblem betroffenen Mitmenschen und deren Angehörige. Es befinden sich rund 250 KlientInnen pro Jahr in längerfristigen ambulanten Therapiekonzepten, davon rund 80 Personen im Rahmen einer medizinischen und psychosozial begleiteten Substitutionsbehandlung. Weitere 100 KlientInnen finden in kurzfristigen Beratungen Informationen und Unterstützung. Rund 150 weitere Personen werden im Rahmen von Suchtvorsorgeprogrammen erreicht (neben illegalen Drogen, Alkohol, Medikamenten und Tabak nehmen heutzutage auch nicht-substanzgebundene Suchtformen wie Spielsucht, Kaufsucht, Mediensucht, Sex- und Pornografiesucht einen immer größer werdenden Stellenwert ein).

Die MitarbeiterInnen gewährleisten immer einen vertrauensvollen Umgang mit der jeweiligen Situation. Egal ob alleine, in Begleitung, als Familie oder als Paar – DIE FAEHRE bietet Raum für Veränderung! Dabei orientiert sie sich immer an der Freiwilligkeit und Eigenverantwortlichkeit der KlientInnen.

Zielgruppen: Angehörige und Multiplikatoren

Auch Mitmenschen, die als Angehörige oder Bezugspersonen berührt werden, werden in der Therapieeinrichtung durch Informationsabende, Einzelberatung und spezielle Angehörigengruppen begleitet. Gerne stellt DIE FAEHRE ihr Wissen und erfahrungsreiche Kompetenz auch jenen Mitmenschen zur Verfügung, die aus beruflichen Gründen mit der Themenstellung Sucht konfrontiert sind, z.B. Firmen, Institutionen und Schulen.

Interdisziplinäres Team

Das MitarbeiterInnen-Team leistet seit 20 Jahren hochqualifizierte Arbeit für betroffenen Mitmenschen und deren Angehörigen. Das Kernteam besteht aus langjährig erfahrenen Fachkräften und verfügt über ein 30-jähriges Know-how in der Entwicklung, dem Aufbau und der Durchführung zahlreicher Modellprojekte qualitativ hochwertiger ambulanter Sucht- und Drogenhilfeangebote. Mit Hilfe des multiprofessionellen Teams (Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Psychiatrie, Kunsttherapie, Psychotherapie, .....) werden die KlientInnen zu neuen Erfahrungen mit sich selbst ermutigt, um so den Weg zu einer selbstbestimmten, lebendigen und wahrhaftigen Persönlichkeit zu beschreiten.

Kontakt

DIE FAEHRE – Ihre kompetente Partnerin in Suchtfragen
Frühlingsstraße 11
6850 Dornbirn
Telefon 0043 (0)5572 23113-0
Fax 0043 (0)5572 21949-4

connect@diefaehre.at
www.diefaehre.at

Öffnungszeiten
Mo – Fr 09:30 bis 12:30
Di & Do 15:00 bis 18:30

»Wer nicht das Bedürfnis hat, seinen eigenen seelischen Zustand und seine Einstellungen zur Realität der Umwelt durch die Wirkung von Drogen oder Suchtgiften zu verändern, soll wohl deshalb den nicht verurteilen, der ein solches Bedürfnis hat und danach handelt. Es ist nicht die Aufgabe, zu verurteilen, sondern es ist die Aufgabe, zu helfen, wo Hilfe notwendig ist und verlangt wird. Und wer das Bedürfnis hat, seinen eigenen psychischen Zustand und seine Einstellung zur Umwelt durch Drogen zu verändern, soll sich wohl deshalb nicht über den erhaben dünken, der dieses Bedürfnis nicht hat.«

Dozent Primarius Doktor Helge Lindinger, 1980. Gründervater und fachlicher Mentor der Initiativgruppe des Verein DIALOG