p.a.s.s. – Hilfe bei Suchtproblemen

Der p.a.s.s. – Hilfe bei Suchtproblemen wurde 1992 als private Initiative gegründet und ist eine nach dem Suchtmittelgesetz anerkannte Suchbehandlungseinrichtung. p.a.s.s. steht für Prävention, Angehörigenarbeit, Suchtbehandlung und Sozialbetreuung. Seit 1994 ist p.a.s.s. als Praktikumsstelle für PsychotherapeutInnen zugelassen. Im Jänner 2007 wurde mit der WGKK ein Vertrag über Kostentragung für die psychotherapeutische, klinisch-psychologische und ärztliche Behandlung von Suchtkranken abgeschlossen, 2012 ein Fördervertrag mit der SD-Wien.

Interdisziplinäres Arbeiten – Multiprofessionalität

Aus der Zusammenarbeit von PsychotherapeutInnen, PsychologInnen, SozialarbeiterInnen und Ärzten innerhalb des p.a.s.s. Teams ergeben sich unterschiedliche Angebote:

Psychotherapie im Einzel- oder Gruppensetting als zentrales Element unseres Behandlungsangebotes, Psychologische Beratung in Form von Erstgesprächen, Angehörigenberatung, Besuche und Beratung in Haft und Vermittlung zu anderen psychosozialen Betreuungseinrichtungen, Klinisch-psychologische Diagnostik für unsere KlientInnen, medizinische Behandlung und Sozialarbeit. p.a.s.s. ist eine anerkannte Praktikumsstelle für PsychologInnen, PsychotherapeutInnen und Lebens- und SozialberaterInnen. Die Multiprofessionalität ermöglicht ein umfassendes Angebot und ein ganzheitliches Eingehen auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer KlientInnen.

Prävention - „Nachher steht immer der Konjunktiv.“

Prävention, also Suchtvorbeugung, ist ein Teil der Gesundheitsvorsorge. Etwa in Schulen: Zur Stärkung der emotionalen Stabilität, zur Förderung der Persönlichkeitsstruktur, zur Erarbeitung eines umfassenden Sucht- und Gesundheitsverständnisses. Dabei beschränken wir uns nicht auf illegale Suchtmittel, sondern fassen den Abhängigkeitsbegriff sehr weit. Die praktische Arbeit im Bereich der Prävention umfasst Workshops, Projekte, Seminare und Informationsveranstaltungen für Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrer.

Angehörigenarbeit: 2 Perspektiven - „Niemand ist eine Insel.“

Zum einen werden für Angehörige von suchtkranken oder suchtgefährdeten Personen Beratungen bei PsychologInnen angeboten. In einer Beratungssituation steht nicht ausschließlich das Vermitteln von Information im Vordergrund. Es geht auch darum die individuellen Ressourcen der Ratsuchenden zu erkennen und zu aktivieren, um gut mit der schwierigen Situation umgehen zu können. Den Angehörigen wird die Möglichkeit gegeben über Gefühle, Hoffnungen, Sorgen und Ängste zu erzählen. Oft geht es um die Entlastung, Aufarbeitung von Schuldgefühlen oder das Anerkennen und Festlegen eigener Grenzen und eigener Verantwortung sowie die Erkenntnis, dass es neben dem Suchtkranken auch noch ein Leben mit eigenen Bedürfnissen, Werten und Zielen gibt.

Zum anderen ist die Betrachtung der wechselseitigen Beziehungen zwischen Suchtkranken und deren Angehörigen ein integraler Bestandteil effizienter Suchtbehandlung. p.a.s.s. bezieht das soziale Umfeld in die Betreuung von Suchtkranken ein.

Suchtbehandlung

Die Hauptinterventionsmethode zur ambulanten Suchtbehandlung ist Psychotherapie. Für die Therapien ist eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse oder die SD-Wien möglich. Bei gerichtlichen Auflagen ist eine Kostentragung durch die Justiz möglich.

Sozialarbeit

Um KlientInnen bei Problemen bezüglich der Wohnung, der finanziellen Lage (z.B. bei Schulden), bei Problemen mit Ämtern oder bei Fragen zu Beruf, Familie und Arbeit helfen zu können, gibt es das Angebot der sozialen Beratung.

Kontakt

PASS - Hilfe bei Suchtproblemen
Alserstraße 24/11a
1090 Wien
Tel: (01) 714 92 18
Fax: (01) 714 92 189

info@pass.at
www.pass.at

»Der Mut zum Ziel verursacht die Arbeit des Weges.«

»Nicht alle schaffen es. Noch weniger schaffen es alleine.«

p.a.s.s.