Expertenmeinung

Podiumsdiskussion – Viele Kranke, keine Behandlung
Unter dem Titel „Drogensubstitution: am richtigen Weg oder in der Sackgasse?“ veranstaltete „pro mente OÖ“ im alten Rathaus einen Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion. Ekkehard Madlung, Facharzt in der Station für Drogenbehandlung des Psychiatrischen Krankenhauses Hall, sprach mit Ärzten, Therapeuten, Sozialarbeitern und Interessierten über Ethik in der Suchtarbeit.
Aus der Praxis lernen – Interview mit Dr. Hans Haltmayer
Die Behandlung von Suchtkranken verlangt eine individuelle, auf den Patienten abgestimmte Therapie – so lautet eine der wichtigsten Botschaften des Konsensus-Statements „Substitutionsgestützte Behandlung Opioidabhängiger“, erstellt von der Österreichischen Gesellschaft für arzneimittelgestützte Behandlung von Suchtkrankheit (ÖGABS). Hans Haltmayer, ärztlicher Leiter des Ambulatorium Ganslwirt und 2.Vorsitzender der ÖGABS erklärt, welche Ziele Österreichs Suchtexperten mit dem Konsensuspapier anpeilen, warum zwischen den ordnungspolitischen Richtlinien und der Praxis nach wie vor eine Kluft herrscht und warum die jüngste Novellierung der Suchtmittelverordnung Ende 2009 auf weitere Verbesserung der Bedingungen hoffen lässt.
Aktuelle Situation der Substitutionsbehandlung in Österreich – eine Querschnittstudie
Wie stellt sich die aktuelle Situation der Substitutionsbehandlung in Österreich dar? Im Rahmen einer umfangreichen Querschnittstudie erörterten Univ.Prof. Dr. Alfred Springer, Pionier der österreichischen Suchtforschung, und Dr. Alfred Uhl, Koordinator des Forschungsbereiches „Epidemiologie / Sozialwissenschaften“ sowie des Bereiches „Suchtpräventionsdokumentation – Alkohol“ am Anton Proksch Institut (API) in Wien, Themen wie das Ausbildungsniveau und die Arbeitsweise der Ärzte, die Zufriedenheit der Patienten sowie die Bewertung der verschiedenen Substanzen, die für die Substitution zur Verfügung stehen.
Meilensteine, Absurditäten und Eintagsfliegen
Fachtagung anlässlich der Schließung des Ludwig Boltzmann Instituts für Suchtforschung
Mit Lebensfreude gegen die Sucht
In der Suchttherapie zeichnet sich eine Wende ab. War bisher die Abstinenz oder Substitution das alles überragende Ziel, geht man im Anton-Proksch-Institut (API) in Kalksburg – Europas modernster und größter Suchtklinik – nun einen Schritt weiter: Ein neues Therapiekonzept mit dem klingenden Namen „Orpheus-Programm“ zielt darauf ab, Suchtkranke so weit innerlich zu stärken, dass sie wieder Freude am und Sinn im Leben finden.
Podiumsdiskussion Subsititutions-Forum in Mondsee
Unterschiedliche Zugänge diskutierten namhafte Experten anlässlich einer Podiumsdiskussion zum Thema „Gibt es einen freien Willen?“ beim diesjährigen Subsititutions-Forum in Mondsee. Uneins waren sich die Suchtexperten dabei vor allem über den Einsatz von neueren Untersuchungsmethoden in der Hirnforschung und die Existenz des freien Willens in Zusammenhang mit der Sucht.
Mehr Aufklärung über Benzodiazepine gefordert
Eine aktuelle Studie zur „ambulanten Therapie in der Opiatabhängigkeit“ in Wien beweist: Opioid-Substitutionstherapie ist eine erfolgreiche Maßnahme zur Behandlung der Opiat-Abhängigkeit. Interview mit Univ.-Prof. Dr. Gabriele Fischer.
Individuelle Therapien für individuelle Patienten – Erfolgsgeschichten aus der Substitutionstherapie
Prim. Dr. Olaf Rossiwall, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie sowie für Psychotherapie setzt in seiner Behandlung auf die individuelle Betreuung seiner Patienten. Im Gespräch mit der Plattform Drogentherapien erläutert Prim. Dr. Rossiwall anhand von zwei Patientenbeispielen mögliche Parameter einer erfolgreichen Behandlung und äußert seine Bedenken zur Novellierung der Suchtgiftverordnung sowie zur neuen „Weiterbildungsverordnung orale Substitution“.
Aktuelle Entwicklungen und Projekte in der Burgenländischen Drogentherapie
Interview mit Univ. Prof. Dr. Karl Dantendorfer, Geschäftsführer und Chefarzt und Leiter des PSD Burgenland
Substitutionsbehandlung in Slowenien
Studie untersucht die Wirksamkeit von Morphin retard bei Patienten, die unter Methadon-Behandlung über Nebenwirkungen bzw. über anhaltende Entzugserscheinungen klagen.
Podiumsdiskussion „Drogentherapie – Ein emotionales Thema?“ – Bregenz, 14. November 2007
Am Podium diskutieren: Univ.-Prof. Dr. Gabriele Fischer, Prim. Univ.-Prof. Dr. Christian Haring, Jürgen Hartmann, Dr. jur. Maria Kletecka-Pulker, Dr. Herbert Mayrhofer, Dr. Franz Riedl
Studie bestätigt: Die Qualität der heimischen Substitutionsärzte ist besser als ihr Ruf
Eine neue empirische Studie über den Status Quo und das Management der Substitutionsbehandlung in Österreich hat interessante neue Erkenntnisse in Bezug auf Ausbildung, Erfahrung und Zielsetzung heimischer Substitutionsärzte gebracht. Univ.- Prof. Alfred Springer, Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Suchtforschung und Co-Autor der Studie, erläutert im Zuge der 3. Konferenz der European Association of Addiction Therapy (EAAT) die wichtigsten Erkenntnisse.
Internationale Anerkennung für therapieorientierte Suchtforschung in Österreich
Univ. - Prof. Dr. Gabriele Fischer, Präsidentin der EAAT-Konferenz und Leiterin der Drogenambulanz, Suchtforschung und -therapie an der Medizinischen Universität Wien, zieht Resümee über die aktuellen Ergebnisse der internationalen Suchtforschung, die Bedeutung der Tagung für Österreich und die Wahrnehmung der heimischen Suchttherapie im internationalen Expertenfeld.
Zuviel Kontrolle der Eltern ist bei Jugendlichen in der Drogentherapie kontraproduktiv
Viele Eltern opiatabhängiger Jugendlicher sind oftmals unsicher, wie sie mit der Sucht ihrer Kinder umgehen sollen und welche Therapie unter welchen Umständen sinnvoll ist. Immer wieder wird auch die Kritik laut, dass es für Angehörige zu wenig Unterstützung durch öffentliche Institutionen gibt. Hans Haltmayer, ärztlicher Leiter des „Ganslwirt“, beantwortet offene Fragen und äußert sich zu den Vorwürfen mangelhafter Betreuung.
Mundipharma nimmt Stellung zu den Vorwürfen im „Drogenreport Österreich“
DI Dietmar Leitner, Geschäftsführer von Mundipharma, und Prof. Ulrich Ganzinger, Internist und Leiter der Medizinischen Abteilung von Mundipharma, nehmen im Interview mit der Plattform Drogentherapien Stellung zu den Vorwürfen, legen die Zulassungsdokumentation von Substitol vor und bekräftigen erneut die Unterstützung der Industrie im Kampf gegen den Missbrauch von Substitutionsmedikamenten.
„Drogenreport Österreich“ attestiert dramatische Drogensituation
Der Journalist und Krimiautor Günther Zäuner thematisiert in seinem neuen Buch „Drogenreport Österreich“ Probleme in der österreichischen Drogenpolitik und konstatiert eine Verharmlosung der heimischen Drogenproblematik sowie Mängel in der Substitutionstherapie. Im Gespräch mit der Plattform Drogentherapien kritisiert der Autor, dass Suchtkranke ein zu geringes Therapieangebot vorfinden und betroffene Angehörige kaum Unterstützung erfahren. Er weist auf die Missbrauchsgefahr von Substitutionsmitteln hin und wirft dem Substitol-Hersteller Mundipharma vor, das Medikament ohne klinische Studien auf den Markt gebracht zu haben und potenzielle Gesundheitsrisiken von Substitol zu ignorieren.
Rahmenbedingungen der neuen Drogenverordnung
Bundesdrogenkoordinator Dr. iur. Franz Pietsch zu den ab 1. März 2007 in Kraft tretenden neuen Regelungen.
Details der neuen „Weiterbildungsverordnung orale Substitution“
Für www.drogensubstitution.at geht Drogenkoordinator Dr. iur. Franz Pietsch auf die wesentlichen Grundsätze der Weiterbildungsverordnung orale Substitution, die Umsetzung in der Praxis und die Übergangsregelungen für bereits substituierende Ärzte ein.
Drogentherapie – Experten fordern mehr Behandlungsmöglichkeiten für Opiatabhängige – Bundesdrogenkoordinator verteidigt neue Suchtgiftverordnung
Es diskutierten: Dr. Joachim Berthold, DSA Klaus Peter Ederer, Univ. Prof. Dr. Gabriele Fischer, Dr. Hans Haltmayer, Dr. Franz Pietsch, Dr. Ulf Zeder
Drogentherapie – Emotionales Thema erfordert neutrale Information
Es diskutierten: Univ.-Prof. Prim. Dr. Reinhard Haller, Dr. Hans Haltmayer, Dr. Ekkehard Madlung, Dr. Franz Pietsch, Univ.-Prof. Dr. Alfred Springer
Legaler Weg zurück in den Alltag – Persönliche Erfahrungen mit Substitutionstherapie
Dr. Kurt Blaas begleitete den Patienten Otto Grausam während der Substitutionstherapie
Niedrigschwellige Betreuung im Ganslwirt – Interview mit Dr. Hans Haltmayer
Arzt für Allgemeinmedizin und ärztlicher Leiter des Ambulatoriums Ganslwirt
Politische Rahmenbedingungen für Substitutionstherapie – Interview mit Dr. iur. Franz Pietsch
Nationaler Drogenkoordinator der Republik Österreich