Opioidabhängigkeit und Drogentherapie in Österreich

Aktuell gibt es in Österreich zwischen 28.000 und 29.000 Personen mit risikoreichem Drogenkonsum mit Beteiligung von Opioiden. Etwa zwei Drittel der geschätzten Personen mit risikoreichem Drogenkonsum befinden sich in Behandlung: Etwa 60 % oder 16.989 Personen mit Opioidproblemen befinden sich in einer Substitutionsbehandlung.

Rückblick auf das 19. Substitutionsforum Mondsee

Das interdisziplinäre Symposium zog auch heuer wieder zahlreiche nationale und internationale ExpertInnen aus dem Bereich Substitutionsbehandlung nach Mondsee. Das 19. Substitutionsforum stand dieses Mal unter dem Motto „Sucht im Alter“. Ein Mix aus wissenschaftlichen Beiträgen und praxisbezogenen Referaten zu unterschiedlichen Aspekten dieser Thematik lieferten wertvolle Einblicke für die rund 200 TeilnehmerInnen. Den Nachbericht lesen Sie hier.

Europäischer Drogenbericht 2015: Stabile Trends & neue Herausforderungen

Von langfristig stabilen Mustern und Trends, aber auch von neuen Problemstellungen weiß der aktuelle Report der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) zu berichten: Standen einst vor allem Heroin und HIV-Infektionen im Vordergrund, finden heute insbesondere die Konsumentwicklung von Cannabis, Zunahmen bei neuen psychoaktiven Substanzen und medizinisch-therapeutische Herausforderungen im Kontext der Alterung von Hochrisiko-OpioidkonsumentInnen Beachtung.[mehr]


Wir stellen vor: Interdisziplinäre Kontakt- & Anlaufstelle in Graz

Seit April 2012 trägt die I.K.A. mit ihrem Team aus MedizinerInnen, Pflegekräften, PsychologInnen und SozialarbeiterInnen als niederschwellige Anlaufstelle dazu bei, Versorgungslücken in der Betreuung opiatabhängiger und substituierter Personen im Großraum Graz zu schließen. Neben der Substitutionsbehandlung und der Verbesserung der medizinischen und psychosozialen Grundversorgung nimmt sie sich vor allem auch der Optimierung der Selbstfürsorge und Schadensminimierung, der Begleitung in Richtung Abstinenz und der Einbindung...

Symposium Grundlsee: Alkohol ist das gefährlichste Suchtmittel

Im Zentrum des 5. Interdisziplinären Symposiums zur Suchterkrankung, das von 6. bis 7. März 2015 im steirischen Grundlsee tagte, standen auch in diesem Jahr Beiträge namhafter ExpertInnen und EntscheidungsträgerInnen zu den medizinischen, psychologischen, psychosozialen und juristischen Aspekten der Suchtmittelabhängigkeit. Besonderes Gewicht kam dabei der Betrachtung von (veränderten) Substanzmissbrauchsmustern der österreichischen Bevölkerung zu.

„Substitutionstherapie – Medizinische, rechtliche und polizeiliche Aspekte“

Ein Interview mit Jörg Grahammer, Chefinspektor (BMI) zum seinem kürzlich im proLibris Verlag erschienenen Praxiskommentar zusammen mit Dr. med. Hans Haltmayer, Univ.-Prof. Mag. Dr. Hubert Hinterhofer und Ass.-Prof. Mag. Dr. Renate Pletzer. Das Buch bietet erstmals einen interdisziplinären Einblick in die Substitutionstherapie und veranschaulicht die Wichtigkeit der Kooperation zwischen medizinischer, rechtlicher und polizeilicher Seite.

Welt-Drogenbericht 2014: Allgemeiner Drogenkonsum bleibt stabil – Vormarsch der Amphetamine

Parallel zum Weltdrogentag (bzw. Internationaler Tag gegen Drogenmissbrauch und Drogenhandel) der jährlich am 26. Juni stattfindet, veröffentlicht die UN-Behörde für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) einen Welt-Drogenbericht, der die aktuellen Trends und Entwicklungen im Bereich Drogen und Sucht aufzeigt. Unterschiedlichste Aspekte werden beleuchtet – von der Verbreitung und dem Konsumverhalten der verschiedenen Substanzgruppen über die Produktion und Logistik bis hin zur Bekämpfung bzw. Sicherstellung von Drogen.[mehr]

ÖBIG Bericht 2013: Weiterhin stabile Situation in Österreich

Der aktuelle Drogenbericht gibt keine Hinweise auf eine Veränderung des problematischen Drogenkonsums in Österreich – Opioidkonsum macht nach wie vor den Großteil aus. [mehr]

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Drogenabhängigkeit ist eine Krankheit, und professionelle Behandlung ist wichtig: In Österreich bemühen sich derzeit rund 160 Drogenberatungsstellen, ÄrztInnen, Spitäler, medizinische Forschungseinrichtungen und die Pharmaindustrie, den Suchtkranken Wege aus der Drogensucht zu zeigen und zu ermöglichen. 

Grundlagen der Drogensucht
Biologische Grundlagen der Sucht und Informationen zu Komorbidität.

Drogensubstitution als eine effektive pharmokologische Therapieform
Die Substitutions- oder Erhaltungstherapie (Drogenersatztherapie) versucht, dem Opiatabhängigen die Reintegration in die Gesellschaft zu ermöglichen.

Entzug – Wege aus der Opiatabhängigkeit
Die Entzugstherapie hat ein drogenfreies Leben des Suchtkranken zum Ziel. Neben dem körperlichen Entzug ist auch eine psychische Entwöhnung besonders wichtig.

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