Erfolgsgeschichten aus der Substitutionstherapie

Im Gespräch mit der Plattform Drogentherapien erläutert Prim. Dr. Rossiwall anhand von zwei Patientenbeispielen mögliche Parameter einer erfolgreichen Behandlung.

Roland Bauschenberger* war mehr als 30 Jahre lang abhängig von Opiaten und Benzodiazepinen. Eine Substitutionstherapie bei Prim. Dr. Olaf Rossiwall half dem 49-jährigen Frühpensionisten raus aus Drogenmilieu zurück ins Leben. Nach einigen Rückfällen hat Bauschenberger vor einem Jahr endgültig
Stabilität in einer Langzeitsubstitution gefunden. Heute freut sich der Halleiner über die kleinen Erfolge im Alltag: eine befriedigende Arbeit,
neue Freundschaften und die intensive Begegnung mit der Natur.
Patientenbeispiel 1

Maria Klang* machte bereits mit 14 Jahren ihre ersten Erfahrungen mit Drogen. Jahrelange führte die pensionierte Beamtin ein Doppelleben –
zwischen dem Leben einer berufstätigen Mutter und Ehefrau und jenem einer Suchtkranken. Nach mehreren Entgiftungen und etlichen Rückfällen hat die
50-jährige es nun mit Unterstützung von Prim. Dr. Olaf Rossiwall in einer substitutionsgestützten Therapie geschafft: Seit zwei Jahren ist Klang
abstinent. Heute genießt sie ihr neu gewonnenes Leben und versucht, ihre Erfahrungen weiterzugeben.
Patienenbeispiel 2

*Name von der Redaktion geändert