Newsletter – Ausgabe Nr.16 | 15. Dezember 2010

Frischer Wind in Österreichs Drogenkoordination

Dr. Johanna Schopper kennt die Drogensituation in Österreich: Die neue Bundesdrogenkoordinatorin im Bundesministerium für Gesundheit ist nicht nur seit 12 Jahren Leiterin der für Drogen und Suchtmittel zuständigen Abteilung, sondern war auch maßgeblich mit der Vorbereitung des Suchtmittelgesetzes befasst. Die Juristin gilt als Expertin für rechtliche und fachliche Angelegenheiten in der nationalen, europäischen und internationalen Drogen- und Suchtmittelpolitik. Im Gespräch mit der Plattform Drogentherapie gibt die gebürtige Tirolerin einen Einblick in ihre Aufgaben und Zielsetzungen, spricht über Österreichs federführende Rolle in der Substitutionsbehandlung in Europa und nimmt Stellung zur derzeitigen Vorsorgungsnot im Bereich der Substitutionsbehandlung.
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Neue Berichte und Statistiken zur Drogensituation 2010

Einen Anstieg bei der Konsumation von synthetischen Drogen verzeichnet der soeben erschienene Jahresbericht  2010 der europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht.
Eine Verschlechterung der Versorgungssituation in einzelnen Bundesländern geht aus dem neustem ÖBIG Bericht hervor.
Die Suchtmittelbezogenen Todesfälle sind leicht angestiegen. Der Rückgang bei den Obduktionen mindert die epidemiologische Aussagekraft der Statistik und schließt die unmittelbare Vergleichbarkeit mit den Vorjahren aus, was auch bei der Darstellung von Zeitreihen und Bundesländervergleichen entsprechend mit zu bedenken ist.
Im Vergleich zum Vorjahr kam es zu einem Anstieg der Anzeigen nach Strafbeständen des Suchtmittelgesetzes. Unter Links finden sie die entsprechenden Berichte.
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Aktuelle Veranstaltungshinweise:

API Kongress „Transkulturelle Suchtbehandlung - Gegenwartssituation und Zukunftsvision“ am 28. und 29. Jänner 2011 im Palais Ferstel.

Nähere Infos und Veranstaltungshinweise finden Sie im Servicebereich...