
15. Suchttherapietage Hamburg -
Hamburg / Deutschland, 25. - 28. Mai 2010
Schwerpunkt: Sucht und Gewalt
Veranstaltungsort
Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8 und Allende Platz 1
Veranstalter
Zentrum für interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) u.a.
„Sucht und Gewalt“ treten nicht nur oft gemeinsam auf, sondern verstärken sich vielfach gegenseitig. Der Zusammenhang beginnt nicht erst bei Abhängigkeit. Schon der exzessive Gebrauch etwa von Alkohol erhöht erfahrungsgemäß auch schon im Jugendalter das Auftreten von Gewaltverhalten.
Mehr als ein Drittel der Männer in der Alkoholbehandlung übten Gewalt in Verbindung mit übermäßigem Konsum aus. Fast zwei Drittel der drogenabhängigen Frauen waren in ihrem Leben neben körperlicher auch sexueller Gewalt ausgesetzt.
Bei Gewalt handelt es sich (im Unterschied zu Aggressionen) um direkte physische und psychische Schädigung anderer Personen (oder Sachen). Die gewalttätigen Handlungen richten sich dabei meist gegen schwächere und unterlegene Personen – im Alltag vor allem gegen Frauen und Kinder. Dabei verfestigen sich Muster von Gewalthandeln und Gewalterfahrungen und Suchtmittelkonsum in Milieus teilweise über Generationen.
Die verschiedenen Facetten der Spirale von Sucht und Gewalt, die besondere Bedeutung bestimmter Substanzen und Konsummuster, Modelle zum Verständnis, Interventionen für die Opfer und Täter im Bereich der Behandlung sowie Schnittmengen der Gewalt- und Suchtprävention stehen auf den Suchttherapietagen 2010 im Mittelpunkt.
http://www.suchttherapietage.de/
Kontakt
Kongressbüro der Suchttherapietage
Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung ZIS
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
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