Opiatabhängigkeit: Drogentherapien in Österreich
Jeder fünfte Österreicher hat laut aktuellem Drogenbericht schon einmal verbotene Substanzen ausprobiert. Rund 32.000 Personen in Österreich sind opiatabhängig. Der Opiatkonsum hat eine physische und psychische Abhängigkeit, gesundheitliche, soziale und rechtliche Konsequenzen zur Folge.

15 Jahre Substitutionsforum Mondsee
Interdisziplinäre Tagung der ÖGABS
Am 9.9.1999 trafen sich zum ersten Mal in der Suchttherapie tätige ExpertInnen zum interdisziplinären Austausch am Mondsee. Seit damals ist die alljährliche Veranstaltung ein fixer Termin für ÄrztInnen, TherapeutInnen und andere Personen, die sich beruflich zum Thema Sucht engagieren. So tauschten sich auch heuer wieder – am 14. und am 15. April – über 200 Personen zu medizinischen, psychosozialen, gesellschaftspolitischen und juristischen Aspekten der Sucht aus.

Therapiestation Erlenhof in Oberösterreich
1981 wird in Oberösterreich die Langzeittherapiestation Erlenhof als dritte derartige Institution in Österreich eröffnet. 1998 übersiedelt die zu pro mente gehörende Einrichtung in das adaptierte Gut »Wiesinger z’Taubing« in Prambachkirchen, einem modern gestalteten Vierkanthof im Bezirk Eferding. Dieser Hof bietet Wohnraum für 22 Menschen mit einer Suchtmittelabhängigkeit.
Die Suchtbehandlung braucht dringend eine Imagekorrektur
Die Suchtmedizin leidet an einem massiven Nachwuchsmangel. Immer weniger angehende Allgemeinmediziner widmen sich der Behandlung von Suchtkranken. Auch die Fachausbildung Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin wird stetig unpopulärer. Im Gespräch mit der Psychiaterin und Psychotherapeutin Prof. Dr. Henriette Löffler-Stastka erörtert die Plattform drogensubstitution.at die Hintergründe für diese Entwicklung.
Mehr Fokus auf Suchtmedizin in der ärztlichen Ausbildung
Johanna Schopper, Bundesdrogenkoordinatorin im Gesundheitsministerium im Gespräch mit drogensubstitution.at
Abhängigkeitssyndrom von Benzodiazepinen -
Linz, 24. Mai 2012
Evidenzen und Ergebnisse in der Substitutionstherapie
Diversifikation in der Substitution -
Linz, 19. September 2012
Gesetzliche, pharmakologische, individuelle Aspekte
Terminaviso: 15. Substitutionsforum
Drogenabhängigkeit ist eine Krankheit, und professionelle Behandlung ist wichtig: In Österreich bemühen sich derzeit rund 160 Drogenberatungsstellen, ÄrztInnen, Spitäler, medizinische Forschungseinrichtungen und die Pharmaindustrie, den Suchtkranken Wege aus der Drogensucht zu zeigen und zu ermöglichen.
Grundlagen der Drogensucht
Biologische Grundlagen der Sucht und Informationen zu Komorbidität.
Drogensubstitution als eine effektive pharmokologische Therapieform
Die Substitutions- oder Erhaltungstherapie (Drogenersatztherapie) versucht, dem Opiatabhängigen die Reintegration in die Gesellschaft zu ermöglichen.
Entzug – Wege aus der Opiatabhängigkeit
Die Entzugstherapie hat ein drogenfreies Leben des Suchtkranken zum Ziel. Neben dem körperlichen Entzug ist auch eine psychische Entwöhnung besonders wichtig.